Sie ist die Geheimwaffe gegen Erkältung und allgemeine Durchhänger: Hühnersuppe à la Mari. Auch ohne Schnupfnase schmeckt sie vortrefflich und gibt Kraft.
Hühnersuppe für kränkelnde oder schon kranke Hühner hilft immer und gibt Geborgenheit und Wärme. Daran glaube ich fest. Bei roter Nase und Husten steht also prompt der Topf auf dem Herd und die köstliche, kraftspendende Suppe köchelt vor sich hin.
Und daran glaube nicht nur ich. In der chinesischen Medizin gilt sie als Kraftsuppe. Allerdings bereite ich sie anders zu und koche sie nicht ganz so lange. Aber kommt da noch Kurkuma und Safran dazu, ist es ein Zaubertrank.
Meine erste Tochter kam in Malaysia zur Welt. Und meine Hebamme bläute mir ein, dass ich Hühnersuppe essen muss nach der Geburt. Und Socken tragen, damit die Wärme im Körper bleibt. Es geht also um Kraft und Wärme. Davon brauchen wir alle viel.

Zutaten für Hühnersuppe 4 bis 6 Personen:
- 500 g Unterschenkel vom Huhn oder Hähnchenschenkel
- 1 Karotte
- 1/4 Sellerieknolle
- 1 Lauchstange
- 2 Zwiebeln
- 1 Tl Kurkuma
- 1/4 TL Safran
- 5 schwarze Pfefferkörner
- 1 1/2 TL Salz
- etwas tiefgekühltes Suppengemüse (oder nur TK-Erbsen)
- 300 g dünne Suppennudeln (in der Form deiner Wahl); es eignen sich auch Reisnudeln oder auch Reis
- frisch gehackte Kräuter (in diesem Fall Schnittlauch)
Zubereitung Hühnersuppe:
- Huhn in kaltem, gesalzenen Wasser (ca. 1,5 l) aufsetzen und zum Kochen bringen. Den entstehenden Schaum abschöpfen, bis keiner mehr nachkommt.
- Wenn es nicht mehr schäumt, kommt das Gemüse grob geschnitten mit in den Topf. Die Wurzelansätze der Zwiebeln entfernen, halbieren und mit der Schale mitkochen. Den Safran im Mörser fein mahlen, in die Brühe mitsamt Kurkuma und den schwarzen Pfefferkörnern dazugeben. Das Ganze für ungefähr eine Stunde köcheln lassen.
- Dann sowohl das verkochte Gemüse aus der Suppe schöpfen als auch die Hühnerbeine, die du auf einem Teller etwas abkühlen lässt. Das Fleisch per Hand von den Knochen zupfen und bereitstellen.
- Die Brühe mit dem tiefgefrorenen Suppengemüse noch einmal aufkochen, ungefähr 5 Minuten kochen lassen und gegebenenfalls mit Salz oder etwas Gemüsebouillon (bevorzugt ohne Hefe) abschmecken.
- Dann kommt das herausgelöste Fleisch zurück in den Suppentopf.
- Die Suppennudeln separat kochen. Das ist besser so, denn wenn etwas übrig bleibt, werden die Nudeln nicht zu weich, wenn die Suppe noch einmal aufgewärmt wird.
- Nudeln in die Schüssel geben, mit der Brühe übergießen, mit Kräutern bestreuen und Suppe löffeln.
Ein feines Süppchen für die Herbst- und Winterzeit wäre da noch die Kürbissuppe Karotten Suppe mit Ingwer…oder eine die Hühnersuppe mit Kokosmilch als eher asiatische Variante.





