Safranhuhn mit Berberitzenreis – Zereshk Polo ba Morgh

Ein klassisches persisches Gericht ist dieses geschmorte Safranhuhn mit Berberitzenreis -Zereshk Polo ba Morgh im persischen. Hier kommen viele herrliche Aromen zusammen.

Dieses Schmorgericht ist sehr einfach zu kochen. Das Huhn wird mit Zwiebeln, Kurkuma und Safran geschmort, der Basmatireis gedämpft und mit karamellisierten Berberitzen mit etwas Zimt verfeinert und serviert. 

Normalerweise gibt es bei uns zu Nowruz – dem persischen Neujahrsfest – immer Sabzi Polo ba Mahi, ein Kräuterreis mit gebratenem Fisch. Da unser Besuch aber nicht so gerne Fisch mag, gibt es zusätzlich noch dieses köstliche Gericht. 

So richtig zum Feiern ist einem nicht zumute, mit Blick auf den Iran, wo die Menschen noch immer nicht zur Ruhe kommen und Schlimmes geschieht. Aber hoffen wir auf Veränderung im neuen Jahr!

safranhuhn-mit-berberitzen-reis-zereshk-polo-ba-morgh

Zutaten für Safranhuhn mit Berberitzenreis - Zereshk Polo ba Morgh für 4 Personen:

  • 4 Hähnchenkeulen (oder ein ganzes Huhn)
  • 2 Zwiebeln
  • Kurkuma (1 TL)
  • 1/2 TL Safran
  • 2 Lorbeerblätter
  • Pflanzenöl
  • Butter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 150 g Berberitzen
  • Öl-Butter-Gemisch (1 EL Öl und 1 EL Butter)
  • 2 EL brauner Zucker
  • Zimt (1 Messerspitze)
  • 2 Tassen Basmatireis

Zubereitung Safranhuhn:

  1. Den Basmatireis gut waschen, bis das Wasser klar ist, und für 30 Minuten einweichen lassen. 
  2. Hähnchenkeulen (oder Huhn) waschen, mit einem Kuchentuch trocknen und bereitstellen.
  3. Safran in einem Mörser fein mahlen.
  4. Nun den Reis nach der Einweichzeit aufsetzen und kochen, bis er weich, aber im Inneren noch körnig ist. Den Reis abgießen, Öl und etwas Butter in den Topf geben, sodass der Topfboden bedeckt ist und mit etwas Wasser (etwas 50 ml) versehen. Öl-Wasser-Gemisch aufkochen lassen und die Hälfte des gemahlenen Safrans dazugeben. Den vorgegarten Reis hügelig darauf schichten, mit dem Kochlöffelstab ein paar Löcher in den Reisberg machen (damit er besser dämpfen kann). Topfdeckel in ein sauberes Küchentuch einschlagen und damit den Topf verschließen. Bei sehr niedriger Temperatur den Reis für ca. 1 Stunde dämpfen lassen, dabei den Topfdeckel nicht öffnen (2. Garphase). 
  5.  Zwiebeln schälen und achteln. Öl in eine (tiefen) Pfanne geben und die Zwiebeln darin goldbraun anbraten. Kurkuma auf die Zwiebeln geben, kurz wenden, und dann die Hühnerkeulen auf die Zwiebeln geben. Die Hühnerkeulen salzen und pfeffern und kurz von beiden Seiten anbraten. 
  6. Dann den Safran auf die Hühnerkeulen geben. 
  7. Mit ca. 150 ml heißem Wasser begießen, Lorbeerblätter dazu, einen Deckel auf die Pfanne geben und für eine gute Stunde bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Gelegentlich die Hähnchenkeulen mit der Flüssigkeit übergießen. 
  8. Ganz zum Schluss, kurz bevor Reis und Huhn fertig sind, werden die Berberitzen zubereiten, die dann auf den Reis kommen. Dafür die Berberitzen waschen und abtropfen lassen. Mit 1 EL Öl und etwas Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen. Mit Zucker bestreuen, kurz karamellisieren lassen und mit etwas Zimt versehen. Die Pfanne darf nicht zu heiß werden, damit die Beeren nicht schwarz werden.
  9. Den fertigen Reis aus dem Topf auf eine Platte stürzen, die knusprige Kruste wird bei diesem Gericht separat serviert. Nun die Berberitzen auf dem Reis anrichten und das Huhn entweder auf den Reis geben oder auf einer einzelnen Platte anrichten. 

Musik zum Rezept