Ein Schmuddelwetter ist das, das ging wirklich stufenlos über in den Herbst und plötzlich ist es kalt. Die Süßkartoffel Suppe wird es dir schön warm machen.
Neben Süßkartoffeln sind noch Karotten in der Suppe. Beide Gemüsesorten geben viel Süße, also habe ich vorsorglich ausgleichend noch etwas Saures und etwas bodenständig Würziges mit hineingeworfen. Zitronenabrieb und rote Linsen haben da einen guten Job gemacht, damit die Suppe nicht zu süß wird. Ein Klacks Crème frâiche, rote Zwiebelchen, Feige und vielleicht etwas knuspriger Speck machen das Süppchen besonders.

Zutaten Süßkartoffel Suppe 4 bis 8 Personen:
- Süßkartoffeln (ca. 500 g)
- 500 g Karotten
- 2 Zwiebeln
- 4 EL rote Linsen
- 2 TL fein geschnittener Ingwer
- 3 EL Olivenöl
- circa 1 l Gemüsebrühe
- 1/2 TL Kurkuma
- 1 TL Madras Curry Pulver (mild)
- schwarzer Pfeffer (12 Umdrehungen aus der Pfeffermühle)
- etwas Abrieb von der Zitronenschale
- 2 Feigen
- etwas Südtiroler Speck (oder einfach weglassen)
- rote Zwiebeln
- Crème frâiche (wahlweise die vegane Variante)
- eventuell Sahne zum Verfeinern
- Chilipulver zum individuellen Schärfe
Zubereitung:
- Zwiebeln und Ingwer in Würfel schneiden.
- Die Süßkartoffeln schälen und in Stücke schneiden.
- Karotten schälen oder nicht und ebenso in Stücke schneiden.
- Wenn du das Gemüse vorbereitet hast, gibst du etwas Öl in einen Topf. Die Zwiebeln und den Ingwer in das erhitzte Öl geben und anbraten.
- Zuerst die Karotten in den Topf geben und für 5 Minuten dünsten. Dann die Süßkartoffeln dazugeben.
- Mit Zitronenabrieb, Kurkuma, Curry und schwarzem Pfeffer würzen und noch für 5 Minuten dünsten.
- Dann mit Gemüsebrühe aufgießen und für ungefähr 35 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gekocht und vor allem die Linsen weich sind.
- Zwischenzeitlich den Südtiroler Speck (natürlich geht auch anderer Speck) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die roten Zwiebelchen vierteln und mit auf das Blech legen. Beides im auf 200° Grad vorgeheizten Ofen backen, bis der Speck schön knusprig ist. Dann den Speck auf ein Küchentuch legen, damit überschüssiges Fett aufgezogen wird.
- Zurück zur Suppe, die du abschmecken kannst, wenn das Gemüse weich ist. Die Suppe fein pürieren und noch einmal abschmecken – eventuell braucht es noch ein bisschen Salz und Pfeffer. Du kannst die Suppe im letzten Schritt mit etwas Sahne verfeinern, muss aber nicht sein. Ich mag es ganz gern, weil die Suppe dann natürlich noch cremiger und geschmeidiger wird.
- Die Suppe mit einem Klacks Crème frâiche, Feige, dem knusrigen Speck und den Zwiebelchen anrichten. Ein Thymianzweig macht sich auch gut. Einen Hauch Schärfe verträgt die Suppe sehr gut.
Die Suppe ist grundsätzlich vegan, einfach Crème frâiche und Sahne austauschen oder weglassen. Und der Speck muss weg :-).





